Sternzeichen Krebs

Eine sichere Heimstatt, nette Nachbarn, ein Garten zur Entspannung, vielleicht eine Blumenwiese und ein schattiger Baum, worin die Kinder und die Haustiere spielen können, das entspricht dem Sternzeichen Krebs. Eine hübsche Bank, wo er mit seinem Partner die Mondnächte genießen kann, gehört auch dazu, denn Häuslichkeit allein reicht nicht. Der Krebs braucht die zarten Stunden des gefühlvollen Austauschs. Er arbeitet zuverlässig, um die materielle Sicherheit zu haben, diese feinen Momente auch sorgenfrei leben zu können.

Die Krebsfrau

Der Panzer der Krebsfrau ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch fest und undurchdringlich im ersten Kontakt. Sie ist wählerisch in der Vergabe von Zutrittsrechten, denn sie weiß, dass im Innersten nicht alles nach den Gesetzen der Außenwelt abläuft. Aber mit etwas charmanter Zudringlichkeit kommt man an sie heran und kann auch den Reichtum der Geheimnisse im Inneren der Fischefrau erfahren. Sie ist etwas gutgläubig und merkt ein ihr angetanes Unrecht mitunter nicht gleich. Entweder sie kann es verdrängen oder sie redet es sich schön. Wenn sie aber tief hintergangen wurde, dann kommt eine ungeheure Racheaktion, die man keiner Krebsfrau zugestehen würde. Als Gedächtniswesen protokolliert sie aber jede Untat und sie kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Rechnung hart auf den Tisch legen. Und die kann teuer kommen. Aber nicht nur in negativen Erinnerungen ist ihr Gedächtnis einwandfrei, die Krebsfrau schwelgt in Eindrücken der Vergangenheit und kann sie in all ihrer Detailtreue und Lebendigkeit erzählen. Sie kann die Zuhörer mit ihrer Wortgewalt fesseln, wenn sie einen vertrauenswürdigen Umgang mit ihnen hat. Ihre Tagträume in vergangenen Zeiten ergänzt sie mit der Liebe zu Reliquien und materiellen Andenken aller Art. Ihr Sinn für die Dinge, die man in die Hand nehmen kann , ist so groß wie die Welt der immateriellen Erinnerungen. Sie liebt den Geruch alter Bücher, den Staub auf den alten Lampen und hortet diese Gegenstände. In einer Krebshöhle kann es funkeln und nach alter Zeit duften. Aber es wird alles in Hochglanz gebracht, sobald sie Besucher hat. Die Krebsfrau ist eine großartige Gastgeberin und liebt es, die Gäste mit genialen Kochrezepten zu begeistern. Aber sie ist darin nicht selbstlos. Sie erwartet sich schon die eine oder andere lobende Bemerkung über ihre Bemühen, die Gäste zufrieden zu stellen. Die fehlende Wertschätzung für ihre übermenschliche Gastfreundlichkeit tut ihr mehr weh als eine Zerstörung. Sie liebt es, andere glücklich zu machen. Diese Liebe bietet sie auch der Familie. Von Partner über die Kinder bis hin zu den Haustieren können sich alle des Einsatzes der Krebsfrau sicher sein. Sie braucht daher einen Partner, der mit dieser Zuwendung umgehen kann und sich nicht von Fürsorglichkeit erdrückt fühlt. Er muss das richtig kommunizieren, sonst tappt die arme Krebsfrau mit ihren Liebesbeweisen im Dunkeln. Wenn er sie richtig versteht und diese Liebe annimmt und sogar zurückgeben kann, dann sieht sie schnell Fehltritte und schädliche Verhaltensweisen des Partners hinweg. Sie vergibt, solange er liebt.

Der Krebsmann

Der Krebsmann hat einige für herkömmliche Ansichten unmännliche Wesenszüge, weil er zusätzlich zu seiner Fürsorglichkeit, die den harten Männern eher abgesprochen wird, auch noch eine tiefe Verletzlichkeit an den Tag legt. Aber diese Verletzlichkeit bedeutet Sensibilität, auch in den schönen Dingen. Heftige Lachanfälle, herzerschütterndes Schluchzen können einander schnell abwechseln. Dieses Hin-und-her der Gefühle sollte aber nicht einfach als kindliche Unzurechnungsfähigkeit abgetan werden, sondern beweist sein Feingefühl für die sich ständig verändernde Welt. Kann die Partnerin damit leben, dann ist ihm Treue bis an das Ende seiner Tage gewiss. Er wird um eine funktionierende Liebe kämpfen. Wenn Probleme anstehen, holt er sich Hilfe von außen, professionell oder freundschaftlich. Er hat keine Berührungsängste, er öffnet sein Herz, wenn es sein muss, ohne Zögern und ohne Maskierungen. Er weiß, dass nur Offenheit heilen kann. Eine funktionierende Partnerschaft ist wie ein Motor für den Krebsalltag. Er braucht das geliebte Wesen in den eigenen vier Wänden, er verlangt nach der Nestwärme, die ihm die Frau seines Lebens geben kann. Der tägliche Umgang mit der Familie ist ihm so wichtig wie das Stück Brot und das Wasser. Der Krebsmann sucht eher nach einer konventionellen Partnerin, die sich in der Häuslichkeit und Geborgenheit der Familie wohler fühlt als am harten Arbeitsmarkt. Kinderreichtum und viele Stunden als Großfamilie sind dem Krebs ein wichtiges Anliegen. Dass der Krebs viel Zeit mit der Familie verbringen will, bringt auch die Liebe zur handwerklichen Beschäftigung mit sich. Wenn die kleinen Kinder dann um sein Bein herumtollen, während er den Gartenzaun streicht, ist er in seinem Element. Aber Wochenende ist Wochenende, danach sollte wieder das Büro im Fokus stehen, auch wenn er sich innerlich immer nach der Familienidylle am Sonntag sehnt. Sie sparen sehr effizient und wollen finanzielle Sicherheit wie ein sturmfestes Haus garantiert haben. Das Ersparte bleibt aber nie nur auf der Bank, es kommt der Familie und dem Haus zugute. Hier braucht er eine Frau, die mit ihm an einem Strang zieht. Der Krebsmann ist selbstgenügsam und erlaubt sich höchstens die eine oder andere Delikatesse für sich selbst. Die muss er auch nicht im Nobelrestaurant kaufen, sondern die packt eher zuhause aus und genießt lieber in gut möblierten Küche im Eigenheim. Modische Extravaganz steht nicht für den Krebsmann, er kleidet sich einfach und praktisch. Nur zu gewissen Anlässen kann ihm die etwas stilvollere Partnerin ein Schubs zum Kauf eines neuen Anzuges geben. Besser, er bleibt auch bei den großen Veranstaltungen im Hintergrund, denn seine Häuslichkeit führt schon mal zu peinlichen Zwischenfällen. Am Buffet patzt er sich vielleicht an, weil er sich wie zuhause fühlt. Aber das ist alles im Rahmen von Charme. Er kann durchaus erfolgreich sein, weil er kontinuierlich und gewissenhaft arbeitet. Er kann auch sehr klug sein und Erfahrungen teilen, hier muss er aber den richtigen Umgangston finden.

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